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Prozessoptimierung

Die meisten Optimierungsprojekte enden in Präsentationen – wir verändern, was täglich auf dem Shopfloor passiert.
Gemeinsam mit unseren Kunden machen wir Prozesse nicht nur sichtbar, sondern greifen direkt in Planung, Steuerung und Abläufe ein – bis Effizienz messbar steigt und Entscheidungen auf belastbaren Daten basieren.

Wie das konkret in der Praxis aussieht, zeigt die folgende Case Study.

Handschlag auf einer Baustelle
Manager im Gespräch
Innenansicht einer Fabrik mit Maschinen und Produktionslinien

Erfolgreiches Projektmanagement bei führenden Industrieunternehmen

BSH Hausgeräte GmbH
Diehl Stiftung & Co. KG
Oxford PV Germany GmbH
PRETTL Produktions Holding GmbH
Salzgitter Hydroforming GmbH & Co. KG
Siemens AG
SMA Solar Technology AG
WISTA Management GmbH

Casestudy Prozessmanagement

LEAN-Management: Effiziente Produktionsplanung und -optimierung

Kunden: Automobilzulieferer

Der Kunde entwickelt und fertigt herausragende Komponenten mittels Hydroforming. Als Technologieführer beliefert das Unternehmen führende Automobilhersteller und deren Zulieferer mit einbaufertigen Bauteilen für Fahrwerk, Karosserie und Abgasanlagen.Das Unternehmen ist ein weltweit führender Hersteller von Haushaltsgeräten mit einem breiten Sortiment, darunter Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kühlschränke. Es ist in über 50 Ländern aktiv und hat seinen Sitz in Deutschland.

Welche Probleme wurden beim Kunden zum Start des Projektes identifiziert?
In der Logistik gab es Schwierigkeiten bei der zuverlässigen Materialbereitstellung und der Beachtung der Chargenreihenfolge. Zudem führten hohe Lagerkosten durch Überbestände und ineffiziente Reichweitenanpassung zu Problemen, während fehlende Lieferkonzepte die Planung und Durchführung der Produktion erschwerten. In Bezug auf Stör- und Wartezeiten entstanden Inkonsistenzen durch unterschiedliche Chargen, und die fehlende Prozessdokumentation sowie unzureichende Prozessbeschreibungen verschärften diese Probleme. Im Bereich der Pressen fehlten effektive Kennzahlensysteme, und die Visualisierung der Stückzahlen sowie die Datenerfassung waren fehleranfällig. Die Qualitätssicherung war ebenfalls unzureichend, da es an klar definierten Qualitätskennzahlen mangelte. In der Produktionsplanung gab es Probleme mit suboptimalen Losgrößen, einer ineffizienten Losreihenfolge, mangelnder Synchronisierung der Produktion und nicht angepassten Sollvorgaben.

Wie wurde das Problem gelöst?
Im Rahmen der Prozessoptimierungen und der Einführung von Lean Management wurde die Visualisierung von Produktionsdaten an allen Pressen umgesetzt. Dazu gehörten die Implementierung von Stückzähler-Anzeigen sowie die Einführung einer Dokumentation für Ausfall- und Wartezeiten an allen Pressen. Basierend auf den gesammelten Daten wurde eine detaillierte Analyse der Ausfall- und Wartezeiten durchgeführt, um geeignete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu entwickeln und umzusetzen. Parallel dazu wurde ein Pilotprojekt gestartet, um die Produktionsplanung im ERP-System für die Pressen Hydroforming Press 1 und Press 2 einzuführen. Um diesen Übergang zu unterstützen, wurden neue Planungsregeln implementiert und eine umfassende Bereinigung sowie Aktualisierung alter Aufträge im System durchgeführt. Die Einführung von Lean Management diente als grundlegender Ansatz zur Optimierung der Planungsprozesse und zur Steigerung der Gesamteffizienz. Außerdem wurde die Instandhaltungsstrategie überarbeitet, welche die Stillstandszeiten ebenfalls reduzierte.

Welche Ergebnisse wurden nach der Zusammenarbeit gemessen?
Zur Messung der Verbesserungen wurden Daten aus dem Vorjahr verwendet. Über einen Zeitraum von zwei Monaten im laufenden Jahr wurden die Änderungen dokumentiert, die Zahlen analysiert und mit den Vorjahresdaten verglichen. Durch gezielte Maßnahmen konnte eine durchschnittliche Verbesserung von 30 % pro Anlage erreicht werden.

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FAQ -   Prozessoptimierung

 

Was versteht man unter Prozessoptimierung?

Prozessoptimierung bezeichnet die systematische Analyse und Verbesserung von Abläufen in einem Unternehmen mit dem Ziel, Effizienz, Qualität und Transparenz zu steigern. Dabei werden bestehende Prozesse in Produktion, Logistik oder Verwaltung untersucht, Schwachstellen identifiziert und gezielt Maßnahmen umgesetzt, um Kosten zu senken, Durchlaufzeiten zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu erhöhen.

Wie kann KI in der Prozessoptimierung eingesetzt werden?

Künstliche Intelligenz kann Prozesse unterstützen, indem sie große Datenmengen analysiert, Muster erkennt und Prognosen ermöglicht. Typische Einsatzfelder sind Produktionsplanung, Wartungsprognosen oder die Optimierung von Lieferketten. Wichtig ist jedoch, dass KI gezielt dort eingesetzt wird, wo ein klarer wirtschaftlicher Nutzen entsteht.

Welche Bereiche können durch Prozessoptimierung verbessert werden?

Prozessoptimierung betrifft alle zentralen Unternehmensbereiche, insbesondere:

  • Produktion und Fertigung
  • Logistik und Materialfluss
  • Produktionsplanung und Steuerung
  • Einkauf und Supply Chain
  • administrative Prozesse

Durch eine ganzheitliche Betrachtung entlang der Wertschöpfungskette lassen sich Schnittstellenprobleme und Ineffizienzen nachhaltig reduzieren.

Welche Methoden werden in der Prozessoptimierung eingesetzt?

Zu den wichtigsten Methoden gehören:

  • Lean Management
  • Wertstromanalyse
  • Prozessmapping
  • Kennzahlensysteme (KPIs)
  • kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP)

Diese Methoden helfen, Prozesse transparent zu machen und gezielt zu verbessern – immer mit Fokus auf messbare Ergebnisse.

Wie lange dauert eine Prozessoptimierung?

Die Dauer hängt stark vom Umfang und der Komplexität der Prozesse ab. Erste Verbesserungen sind oft bereits nach wenigen Wochen sichtbar, während umfassende Optimierungen mehrere Monate dauern können. Entscheidend ist, dass Maßnahmen nicht nur konzipiert, sondern im operativen Betrieb umgesetzt werden.

Was sind typische Probleme in der Prozessoptimierung?

Häufige Herausforderungen sind:

  • fehlende Datenbasis oder unklare Kennzahlen
  • Widerstände im Unternehmen
  • isolierte Optimierungen ohne Gesamtblick
  • fehlende Umsetzung im Alltag

Deshalb ist es entscheidend, Prozessoptimierung immer mit Change Management und operativer Verankerung zu verbinden.

Welche Ergebnisse kann man durch Prozessoptimierung erwarten?

Typische Ergebnisse sind:

  • Reduzierung von Durchlaufzeiten
  • Senkung von Lagerbeständen
  • Steigerung der Produktivität
  • Verbesserung der Lieferfähigkeit
  • höhere Transparenz durch klare Kennzahlen

In vielen Projekten lassen sich Effizienzsteigerungen von 20–30 % realisieren.

Welche Rolle spielt Lean Management in der Prozessoptimierung?

Lean Management ist ein zentraler Ansatz der Prozessoptimierung. Ziel ist es, Verschwendung zu reduzieren, Abläufe zu standardisieren und den Fokus auf wertschöpfende Tätigkeiten zu legen. Besonders in der Produktion hilft Lean dabei, Prozesse stabiler, effizienter und transparenter zu gestalten.

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