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Interim-Management

Viele Projekte bleiben in Konzepten stecken – als Interim-Manager übernehmen wir Verantwortung im operativen Alltag.
Gemeinsam mit unseren Kunden greifen wir direkt in Planung, Steuerung und Abläufe ein und führen Teams durch kritische Phasen – bis Stabilität entsteht, Effizienz messbar steigt und Entscheidungen auf belastbaren Daten basieren.

Wie das konkret in der Praxis aussieht, zeigt die folgende Case Study zum Interim Management im Unternehmen.

Handschlag auf einer Baustelle
Manager im Gespräch
Innenansicht einer Fabrik mit Maschinen und Produktionslinien

Erfolgreiches Projektmanagement bei führenden Industrieunternehmen

BSH Hausgeräte GmbH
Diehl Stiftung & Co. KG
Oxford PV Germany GmbH
PRETTL Produktions Holding GmbH
Salzgitter Hydroforming GmbH & Co. KG
Siemens AG
SMA Solar Technology AG
WISTA Management GmbH

Interim-Management: Temporäre Führungsverantwortung erfolgreich meistern

 

Kunden: Anlagenbauer

Zwei mittelständische Unternehmen im Anlagenbau – ein etablierter Traditionsbetrieb und ein innovatives Spin-off aus der Universität – standen vor einer strategischen Zusammenführung. Ziel war es, Synergiepotenziale zu nutzen und die Marktposition nachhaltig zu stärken. Gemeinsam beschäftigen die Unternehmen über 75 Mitarbeitende, verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung und betreiben über 130 Blockheizkraftwerke (BHKW). Die Kombination aus technischer Expertise und innovativer Energietechnologie bildet die Grundlage für Wachstum, Effizienzsteigerung und eine zukunftsfähige Unternehmensentwicklung.

Herausforderungen im Interim-Mandat

Zu Beginn des Interim-Mandates im Unternehmen waren zentrale Synergiepotenziale nicht klar definiert, während bestehende Prozessprobleme die Integration erschwerten. Es fehlte eine gemeinsame Strategie sowie eine klare organisatorische Ausrichtung, und wichtige Schlüsselpositionen waren unbesetzt. Zusätzlich zeigte sich im Bereich IT und Systeme erheblicher Optimierungsbedarf, da das bestehende ERP- und Warenwirtschaftssystem nur unzureichend mit Finanzbuchhaltung und CRM vernetzt war. Parallel führten steigende Umsätze bei gleichzeitig knappen Ressourcen im Einkauf zu operativen Engpässen. Insbesondere in der Materialwirtschaft fehlten Kapazitäten und Fachkompetenz, um Prozesse effizient zu steuern. Insgesamt war die Organisation durch mangelnde Transparenz, fehlende Struktur und unklare Abläufe geprägt.

Lösung während des Interim-Mandates

Im Rahmen des Interim-Mandates wurde ein ganzheitlicher Ansatz zur Prozessoptimierung und Unternehmensintegration umgesetzt. Durch eine umfassende Wertstromanalyse entlang der Material- und Informationsflüsse wurden zentrale Prozesse transparent gemacht und Optimierungspotenziale identifiziert. Operative Abläufe in Auftragsabwicklung, Wareneingang, Produktionsplanung und Intralogistik wurden gezielt stabilisiert und standardisiert. Ein durchgängiger Auftragsbearbeitungsprozess mit klar definierten Meilensteinen – von der Angebotserstellung bis zur Rechnungslegung – wurde eingeführt. Parallel wurde das bestehende ERP-System (GDI) weiterentwickelt und konsequent an die optimierten Prozesse angepasst. Ergänzend erfolgte die strategische Begleitung der Geschäftsführung sowie der Aufbau eines leistungsfähigen Führungsteams durch Coaching und gezielte Organisationsentwicklung.

Ergebnisse während des Interim-Mandates

Durch das Interim-Mandat und die gezielte Prozessoptimierung konnten die Synergiepotenziale klar definiert und die Integration der Unternehmen erfolgreich vorangetrieben werden. Die entwickelte Fusionsstrategie bildet die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit und weiteres Wachstum im Anlagenbau. Gleichzeitig wurden das ERP- und Warenwirtschaftssystem modernisiert und eine fundierte Entscheidungsbasis für einen zukünftigen Systemwechsel geschaffen. Die Stabilisierung der operativen Prozesse führte zu einer deutlichen Entlastung der Organisation und verbesserte die Steuerungsfähigkeit im Tagesgeschäft nachhaltig. Insgesamt konnten Transparenz, Effizienz und Prozesssicherheit signifikant gesteigert werden, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig gestärkt wurde.

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FAQ -   Interim-Management

 

Wann ist Interim Management sinnvoll?

Interim Management ist besonders sinnvoll bei:

  • kurzfristigen Führungsvakanzen
  • Transformations- und Change-Projekten
  • Krisensituationen oder Restrukturierungen
  • Wachstum und Skalierung
  • Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung

Unternehmen profitieren von schneller Verfügbarkeit und direkter Umsetzungsstärke.

Welche Aufgaben übernimmt ein Interim Manager?

Ein Interim Manager im Unternehmen übernimmt unter anderem:

  • operative Führung und Führung auf Zeit
  • Projektmanagement und Projektsteuerung
  • Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung
  • Einführung von ERP-Systemen und Digitalisierung
  • Stabilisierung von Produktion, Logistik und Einkauf

Der Fokus liegt immer auf konkreten Ergebnissen statt reiner Beratung.

Was sind die Vorteile von Interim Management?

Die wichtigsten Vorteile von Interim-Management im Unternehmen:

  • flexible Einsatzbereitschaft
  • hohe Erfahrung und Umsetzungsstärke
  • keine langfristige Bindung
  • objektiver Blick von außen
  • direkte Wirkung auf Prozesse, Kosten und Effizienz
Wie gestaltet sich die Vergütung beim Interim-Mandat?

Die Vergütung im Interim Management erfolgt in der Regel auf Basis eines Tagessatzes.
Zusätzlich können – sofern erforderlich – Spesen anfallen. Dazu zählen insbesondere Übernachtungskosten, Fahrtkosten sowie gegebenenfalls die Bereitstellung eines Mietfahrzeugs.

Was sind die Vorteile von Interim Management?

Interim Management bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile: schnelle Verfügbarkeit, hohe Umsetzungskompetenz und ein objektiver Blick von außen. Interim Manager bringen Erfahrung aus vergleichbaren Projekten mit und können Veränderungen direkt im operativen Alltag umsetzen. Dadurch entstehen messbare Ergebnisse in kurzer Zeit.

In welchen Bereichen wird Interim Management eingesetzt?

Interim Management wird in vielen Unternehmensbereichen eingesetzt, insbesondere in Produktion, Logistik, Einkauf, Supply Chain Management und Organisationsentwicklung. Häufig geht es um Prozessoptimierung, Digitalisierung, ERP-Einführungen oder Restrukturierungsprojekte in mittelständischen Unternehmen.

Wie schnell kann ein Interim Manager starten?

Ein Interim Manager kann in der Regel sehr kurzfristig eingesetzt werden, oft innerhalb weniger Tage oder Wochen. Diese schnelle Verfügbarkeit ist besonders in kritischen Situationen wie Produktionsproblemen, Lieferengpässen oder Managementvakanzen ein entscheidender Vorteil.

Wie lange dauert ein Interim Management Projekt?

Die Dauer eines Interim-Management Projekts hängt von der Zielsetzung und Komplexität ab. In der Praxis dauern Mandate häufig zwischen drei und zwölf Monaten. In dieser Zeit werden Prozesse stabilisiert, Strukturen aufgebaut und nachhaltige Verbesserungen im Unternehmen verankert. Der Aufbau einer festangestellten Nachfolge kann ebenfalls Teil des Projekts sein.

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